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Behandlung von Angst und Panikattacken in Koblenz

Falls Sie an einem Übermaß an Angst leiden, möchten wir Sie über die Behandlungsmöglichkeiten informieren, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Es ist nicht immer leicht, eine Angsterkrankung zu erkennen, weil sie oft mit körperlichen Beschwerden einhergeht, die erst einmal im Vordergrund stehen. Die richtige Diagnose wird meist erst gestellt, wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen wurden. Oft haben sich dann die Angstgefühle und Panikattacken schon „eingeschliffen“ und lassen sich nicht mehr ohne weiteres auflösen.

Betroffene fühlen sich in vielen Situationen überfordert. Sie ziehen sich immer mehr aus dem Leben zurück und vermeiden alles mit der Angst Verbundene. Das Selbstvertrauen wird immer weiter geschwächt, und oft ist das Leben ein einziger Kampf. Das Wort Angst leitet sich von Enge ab, und tatsächlich wird der Alltag von Angstpatienten immer enger.

Woher kommt diese Erkrankung? Die große Erfahrung im Umgang mit vielen Angstpatienten hat gezeigt, dass sich in der Vergangenheit oft traumatisierende Erlebnisse finden lassen, die schlecht verarbeitet wurden, Auch wenn eine Redensart sagt, die Zeit würde alle Wunden heilen, zeigt sich im Umgang mit Angstpatienten, dass diese nur verdrängt wurden. Dadurch besteht die Bereitschaft, in Belastungssituationen mit Gefühlen zu reagieren, die aus dieser Zeit stammen und im Hier und Jetzt keine Sinn machen. Diese Reaktivierung ist um so unerklärlicher, je früher die traumatische Erfahrung erlebt wurde.
Wenn es gelingt, die prägende Erfahrung zu ermitteln und durch geeignete Vorstellungen wirksam aufzulösen, beruhigen sich auch die mit dieser Erfahrung verbundene Angstreaktionen.

Durch die Angsterkrankung haben die Betroffenen eine deutlich erhöhte Stressbelastung. Die dabei freigesetzten Stresshormone wirken sich negativ auf den Körper aus und steigern wiederum die Bereitschaft, Angstgefühle zu entwickeln. So entsteht ein Teufelskreis, aus dem der Erkrankte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Mit kompetenter Unterstützung kann diese Struktur durchbrochen werden.

Wenn das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche gestört ist, spricht man von einer psychosomatischen Ursache der Angststörung. Hier gelingt es am schnellsten durch ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das Wohlbefinden wieder herzustellen, weil dabei körperliche und seelische Faktoren gleichzeitig behandelt werden.

Da die Angst durch negative Gedanken verursacht wird, ist es wichtig, eine neue Denkweise zu erlernen, denn viele Angstpatienten haben ein geringes Selbstwertgefühl. Hier ist es wichtig, das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen, um ein neues Selbstbild zu entwickeln und die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu unterstützen.

So kann vielen Betroffenen geholfen werden, wieder ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben zu führen.
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